Ausstellung „Weder Anfang noch Ende. Konstruktion der Sámi-Welt“
Die internationale Gruppenausstellung im Kunstmuseum Kumu in Tallinn beleuchtet den komplexen Weg des indigenen Volkes der Sámi zur Durchsetzung seiner Rechte und zur Selbstbestimmung. Die Politisierung der samischen Kunst, die in den 1960er- und 1970er-Jahren begann und sich parallel zur samischen Selbstbestimmungsbewegung entwickelte, hat im letzten Jahrzehnt erneut breite Aufmerksamkeit erlangt. Mittlerweile ist die Stimme samischer Künstler zu einem der hörbarsten und dynamischsten Bestandteile der zeitgenössischen Kunst der nordischen Länder geworden und gewinnt auch in der internationalen Kunstszene zunehmend an Bedeutung. In der Ausstellung sind Werke sowohl der Pioniere der gesellschaftskritischen Kunst als auch von Künstlern der jüngeren Generation vertreten.
Die Ausstellung entstand im Dialog mit der von Linda Kaljundi kuratierten Ausstellung „Expedition. Der Finno-Ugrer und die Macht des Bildes“ (02.10.2026–21.02.2027). Beide sind Teil des gemeinsamen mehrjährigen Forschungsprojekts „Expedition“ des Estnischen Kunstmuseums, der Estnischen Kunstakademie und des Estnischen Nationalmuseums, das unsere Beziehungen zu indigenen Völkern sowie den Einfluss dieser Beziehungen auf das Selbstbild der Esten analysiert.
Datum
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Standort
KUMU - A. Weizenbergi tn 34, Kesklinna linnaosa, Tallinn, Harju maakond
Telefon
+372 602 6000
kumu@ekm.ee





